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Prof Wilhelm Loisel ( 1914 - 2005 )                                                                 

Akademischer Maler


Wilhelm Loisel wurde 1914 in Klagenfurt geboren. Er entstammt einer weit über die Grenzen Kärntens hinaus bekannten Künstlerfamilie, wodurch sein Lebensweg bereits in jungen Jahren vorgezeichnet war.

Das Studium an der Akademie für bildende Künste in Wien

( 1932 – 1936 ) schloss er mit der Lehrbefähigungsprüfung für Zeichnen und Kunstgeschichte ab.

Seine Lehrmeister waren die Professoren Larwin, Fahring und Martin.

Bis zu seinem Kriegseinsatz im Jahre 1941 lehrte er an verschiedenen Mittelschulen in Kärnten. Nach seiner Rückkehr aus der Gefangenschaft entschloss er sich, freischaffender Künstler zu werden.

Wilhelm Loisel  zählt zu den konservativen Künstlern Österreichs. Angeregt durch seinen Vater und seine Professoren, die ihm als Vorbilder dienten, fand er seinen eigenen Stil und entwickelte und verfeinerte ihn im Laufe der Jahre. In jedem seiner Schaffensphasen blieb er seinem Grundsatz treu, die Natur in ihrer Vielfalt und Unerschöpflichkeit als seinen größten Lehrmeister anzusehen. Dem allgemeinen Trend "hin zur modernen Kunst"  wich Wilhelm Loisel auch von Anfang an aus.

Aus seiner aufrichtigen Verbundenheit zur Natur entstanden seine im Aquatinta - Verfahren hergestellten Radierungen. Darunter befinden sich die besonders reizvollen und zarten Blumenbilder, die so lebensecht festgehaltenen Tierstudien, sowie meisterhafte Städte und Landschaftsmotive.

Mit Aquarellen und Ölgemälden ergänzt der Künstler sein Werk. Seine arbeiten können heute in Heimatmuseen und Galerien in Europa, wie auch in Amerika bewundert werden.

Am 17. Mai 2005 verstarb Wilhelm Loisel in Kärnten.